Film
Filmausschnitt
Ein Ausschnitt aus dem 44-minütigen Film, der im April 2025 im SWR Fernsehen lief.
Über den Film
Die Geschichten hinter den Zahlen
Die COVID-19-Pandemie war für viele Menschen geprägt von Regeln, Einschränkungen und täglichen Infektionszahlen. Doch hinter den Zahlen und Maßnahmen verbergen sich individuelle Schicksale: Die Geschichten von Verlust, Trauer und der Unmöglichkeit, Abschied zu nehmen. Im Film erzählen fünf Angehörige von Corona-Verstorbenen ihre persönlichen Geschichten des Verlusts und teilen, wie sie versuchten, mit dem Schmerz und der Isolation umzugehen.
Für einige waren es ungesagte Worte am Telefon, für andere die Distanz einer verschlossenen Tür. Die Pandemie ließ keinen Raum für Nähe, keine Zeit für Rituale. Die Schutzmaßnahmen, die Leben retten sollten, machten gleichzeitig persönliche Abschiede oft unmöglich. „Wie wir gehen, prägt, wer noch bleibt“ zeigt nicht nur, wie persönliche Abschiede in der Pandemie (un)möglich waren, sondern auch, wie die gesellschaftliche Dynamik den Umgang mit Trauer erschwerte.
Die Gründerin der Selbsthilfegruppe für Angehörige Corona-Verstorbener kannten wir aus früheren Projekten. Als wir hörten, dass die Gruppe ihre Erfahrungen gerne filmisch verarbeiten wollte, haben wir uns bei ihr gemeldet. Nachdem wir die Gruppe das erste Mal getroffen und die Geschichten gehört hatten, war für uns klar: Wir wollen die Geschichten erzählen.
Gedreht haben wir in Freiburg und Umgebung, am Kaiserstuhl und am Bodensee. Von der Regie über den Dreh bis zur Postproduktion ist der Film komplett inhouse bei Mondlicht Film entstanden. Am 18. April 2025 lief er erstmals im SWR und war anschließend in der ARD Mediathek verfügbar.
Im Mai 2026 haben wir den Film im Kommunalen Kino Freiburg im Rahmen des Freiburger Fensters gezeigt. Im anschließenden Gespräch zwischen dem Publikum und uns Filmschaffenden zeigte sich erneut, wie wichtig es war, dieses Thema sichtbar zu machen.
In der Presse
Weiterführend
Von der Idee bis zur Ausstrahlung
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